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Page Christine Engel
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"Impressionen einer Tänzerin"

"Tanz ist für mich Kunst und Leben. Durch den Tanz wird die Kunst zum Leben und das Leben zur Kunst. Der Tanzende muss offen für beides sein."
Die Inspiration für die Entstehung dieses Tanzmärchens kam spontan. Gleichwohl resultierte sie aus einem Lebenslauf, in dem schon frühzeitig die Begeisterung für Märchen,
Mythen und Sagen sowie die kulturelle Erlebniswelt des Theaters und Tanzes geweckt wurde.
Die Analyse der Märchen aus psychologischer Sicht wurde während der Studienzeit erstmalig erfahren und in späteren Jahren insbesondere durch die Märcheninterpretationen von Eugen Drewermann erneut aufgegriffen.
Kenntnisse im Ballett und im Ausdruckstanz des Isadora Duncan Stils kamen hinzu.
"Die besondere Zuneigung zum orientalischen Tanz entfachte in mir ein Feuer, welches meinem Leben eine bedeutsame Wende gab, meine Berufung war, Tänzerin zu werden.
Eine Ausbildung bei namhaften Tänzerinnen und Tänzern aus dem In- und Ausland sowie intensive Eigenarbeit ließen ein anfängliches Hobby zum Beruf werden.
Die Münchner Berufsfachschule für Gymnastik und Tanz, Kleine-Nestler-Schule, bot einen Ausbildungsgang in den Bewegungslehren nach Rudolf von Laban und Cary Rick
in einer von Petra Klein, Tanztherapeutin und Diplompsychologin, überarbeiteten Form an., welcher 1996 mit der Prüfung zur Lehrerin für bewegungsanalytischen Tanz abgeschlossen wurde. Das rege Interesse für angrenzende Kulturbereiche wie Literatur, darstellende und bildende Künste weitete das persönliche Kunstverständnis aus. Christine Engel tanzte sich bei Geburtstagen, Hochzeiten, Gemäldeausstellungen und Firmenveranstaltungen in die Herzen des stets begeisterten Publikums.
Ihren einzigartigen Stil des harmonischen Liedverständnisses in Melodie und Rhythmus gibt sie als mobile Tanzlehrerin an verschiedenen Wirkstätten, u.a.
Volkshochschulen im Landkreis Fürstenfeldbruck, mit Ehrgeiz und Humor weiter.
Ihre Unterrichtsmaxime lautet:: "Nur ein Lehrer der einen besseren Schüler hervorbringt ist ein wirklich vorbildlicher Lehrer."
In diesem Sinn werden orientalische Gymnastik, welche in aufwändiger Studienzeit zusammengestellt wurde, und orientalischer Tanz in Form von Lehrchoreographien unterrichtet. Die Neugier auf künftige Projekte lassen ihre Augen jugendlich aufblitzen, obwohl sie mit dem Geburtsjahrgang 1957 nicht mehr zu den ganz Jungen zählt.
Doch hiermit bleibt sie auch nur ihrem Tanztheaterstück treu, Sonnentöchter bleiben immer jung.



Sonnentöchter